An einem versteckten
Strand treffen wir früh auf Schildkröten. Die haben hier mehr Rechte als
Menschen und betrachten deshalb den Strand als ihren. Die schlafen ruhig
weiter, wenn Du Dich näherst. Aber – wenn ein Ami in der Nähe ist, dann näherst
Du Dich besser nicht. Es gibt sonst gleich eine Ermahnung.
Dann aber steht eine Wanderung auf dem Programm. Wir nehmen erst mal eine leichte – den Lahaina Pali Trail. Der verbindet seit ewigen Zeiten die alte Hawaiianer-Hauptstadt Lahaina mit dem Norden. Man konnte ihn nur zu Fuß oder mit Tragetieren gehen. Er führt über 5 miles und 1500 feet elevation (ha! umrechnen!). Jetzt sind wir halt die Esel. Die Menschen fahren unten auf dem Highway entlang. Aber früher war das wohl durch Klippen und Schluchten nicht möglich. Der Trail ist sehr schön, weil wir immer den Pazifik im Blick haben. Samt springenden Walen. Die Herausforderung ist die Hitze. Wir brutzeln in der Sonne und können die Beschwernisse des Lebens früher nachfühlen.
Später kommt schlechtes
Wetter auf, und auf dem Heimweg fahren wir durch einen tropischen Wolkenbruch.
Es ist fast dunkel. Die Leute haben Sandsäcke auf die Türschwellen gelegt –
falls der Gully die Wassermassen nicht fasst.
Zuhause regnet es immer
noch. Wir haben schön eingekauft und machen uns Reis mit frischem Gemüse und Ananas und dazu ein paar große
Garnelen auf dem Grill. Der Regen stört eigentlich gar nicht, weil es ausreichend
warm bleibt. Ein Budweiser dazu – und schon ist ein schöner Tag vollendet.





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