Freitag, 3. März 2017

3-3-2017 Haleakala (1)


Haleakala ist der Name des örtlichen Vulkans, oder besser: Maui besteht zu 75% aus diesem Vulkan. Alle Inseln Hawaiis stammen aus einem einzelnen Hotspot. Die pazifische Scholle driftet darüber, und immer mal wieder brennt der Hotspot ein Loch durch und schafft eine Insel. Die ältesten liegen im Westen, die jüngste im Osten ist Big Island, und dort ist der Vulkan noch aktiv.
Also ist auch Maui so entstanden. Relativ dünnflüssige Lava floß in Massen einfach aus dem Vulkan und bildete so eine relativ flache Insel. Trotzdem ist der Haleakala 3.055 m hoch. Man fährt 1,5 Stunden von der Küste bis oben – es ist eben relativ flach. Der Haleakala ist angeblich der größte Vulkan der Erde, das Loch ist wirklich beträchtlich. Unten sind noch gut die Schlote zu erkennen, aus denen es in der letzten aktiven Phase vor 600 .. 400 Jahren geraucht hat. Die Lava ist durch ein „gap“ bis zur Küste abgeflossen und hat Land gebildet. Alles sehr schön zu erkennen.
 
Das müssen wir uns natürlich ansehen. Das heißt: Viel zu sehen ist nicht. Lava, Schlacke. Ein Minimum an Pflanzen und Tieren, zumindest weiter oben. Das interessanteste ist die Geologie. Unser Trail ist so 18 km lang und geht erst so rund 1000 m abwärts und dann wieder 500 m aufi. Wir gehen zeitweise mit einem Ami. He likes hiking overall in the Americas. Damit ist Nord- und Südamerika gemeint. Er wird sich wohl einschränken müssen. In Mexiko werden sie ihn bald nicht mehr rein lassen. Im Sommer fängt er in Alaska Fisch. Aber nicht als Touri, sondern kommerziell. Er hat 6 Netze á 200m. Ausbeute im letzten Jahr 9 Tonnen Lachs und diverses anderen Zeugs, das wir nicht kennen. Sonst ist er wohl irgendwie Inneneinrichter. Kann auch Geheimdienst sein, so richtig wollte er nicht raus damit.
 






Wir kommen sicher noch mal wieder. Deshalb die (1).
Jetzt sind wir zuhause und erledigt. Durstig. Hanne meint, sie braucht Magnesium also Heinecken. Das gibt uns gerade den Rest. Draußen klingt es wie Urwald. Eine durchgehende Lärmkulisse, in der sich nichts konkret unterscheiden lässt. Aber hier gibt’s ja keine bösen Tiere, nicht mal anständige Mücken. An der Glastür kriecht ein Gecko rum (außen).



1 Kommentar:

  1. Ah, das Haus der Sonne, sehr schöner Vulkan.
    Sliding Sands Trail und so. Waren wir leider zu kurz.
    Die Wegführung in der Asche ist leider sehr restriktiv. Dazu waren seinerzeit auch noch einige Trails gesperrt.
    Und kalter Wind...
    Strandbadebilder?

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