Montag, 13. März 2017

13-3-2017 Walhe´e Ridge Trail

Früh aufstehen ist heute angesagt. Wir nehmen einen Trail, der doch ein paar Meter in die Höhe führt. Ridge ist ein Grat. Na ja, runterfallen kann man eher nicht. Wir sind auch nicht allein – uns kommen sogar früh schon junge Leute entgegen!
Es ist unglaublich schwül in dieser Ecke der Insel. 

 



 
Nach nicht mal zwei Stunden sind wir schon oben auf unserem Hügel. Weiter geht es nicht, weil alles andere den Status eines Naturparks hat. Außerdem sieht das Dickicht echt undurchdringlich aus. Es wächst alles gewaltig. Wasser gibt es ja genug.

Nach 10 Uhr bilden sich dann schon Wolken in der aufsteigenden Luft. Das Wetter ist noch wunderbar, aber demnächst steckt der Hügel in den Wolken. Schnell noch ein paar Bilder gemacht:
 
 

Was machen wir mit dem angebrochenen Tag? Um die Ecke gibt es den Iao Valley State Park, mitten im Krater. Die Berge steigen vom Valley steil auf 1.850 m auf. Leider ist der Park geschlossen, weil eine Sturzflut die Straße und alles weggerissen hat. Das ist sonst sicher auch ein beeindruckender Ort. Zumal da alles Wasser zusammenfließt, was oben abregnet.

Also kaufen und wir uns wunderbares Obst und essen am Strand alles auf. So geht´s notfalls auch mal.

Obst hat hier natürlich eine andere Qualität als bei uns, ist total reif und saftig. Es wird einem aber auch nicht geschenkt. Die Preise sind ebenso saftig.
 
Durch die hohen Preise für Dienstleistungen hat sich hier eine andere Szene ausgebildet als bei uns. So richtige gute Gaststätten findet man kaum bzw. wir finden sie nicht.
Es gibt relativ viele – ich würde die mal Imbissstuben nennen. So wie bei uns die China-Restaurants: Es sieht nach viel Auswahl aus, alles ist vorbereitet, Du kombinierst Dir etwas und wirst glücklich. Die sind sogar gut besucht. Vielleicht trifft man sich da mit Freunden - wir quatschen zwar (fast) jeden an, aber es bleibt unverbindlich. Keine Freunde - so machen diese Etablissements keine rechte Freude.
In jedem Supermarkt gibt es einen großen Stand mit vorbereitetem warmem Essen. Das hauen sie Dir in eine Schachtel und vor dem Markt, im Auto oder auch am Strand siehst Du die Leute dann essen. Opulent. Haben wir bisher ausgelassen.
Was uns echt fehlt, ist irgendeine Art Strandversorger. Es gibt kein Eis, kein Getränk, nichts. Die tollsten Strände sind völlig unbewirtschaftet. Wenn nicht so ein undefinierbarer Typ etwas aus dem Auto verkauft – fast immer geköpfte Kokosnuss (also Wasser).
 
Man findet alles genau da, wo die größte Zielgruppe zu erwarten ist. In den Märkten. Märkte sind die Szene. Traurig.
So nehmen wir uns halt etwas mit an den Strand und hauen lieber abends das schönste Zeugs auf den Grill. JEDEN ABEND! Unser Budweiser ist auch noch nicht alle. Aber ich muss zugeben .. mal so abends weggehen .. lokale Küche .. fehlt uns irgendwie.

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