Es regnet heute früh. Ich habe gelesen, dass die Leute an der Nordküste sich durch die häufigen, kurzen Schauer nicht abhalten lassen, ihrer gewohnten Beschäftigung nachzugehen. Sie nehmen den Regen einfach nicht zur Kenntnis. Sehr symphatisch.
Wir wollen aber keinen Regen. Also fahren wir nach einigem Herumhängen an die Südküste. Dort ist es auch wirklich trocken und warm. Natürlich zieht im Laufe des Tages auch mal ein Nieselregen durch. Da sind wir aber schon auf einer kleinen Wanderung. Leider ist unser ausgemachtes Ziel – einer der jungen kleinen Krater – inzwischen auf Privatland. Also nicht erreichbar. Anders als bei uns darf man hier nur öffentliches Gelände betreten. Das ist so rar, dass man es extra ausweist (state park, state beach u.ä.). Rechts und links der Straße stehen meist Schilder „privat property“ oder „no trespassing“. Das respektieren wir (und alle anderen offenbar auch).
Der Höhepunkt des Tages ist dann wohl die Sichtung mehrerer Wale. Kaum zu fotografieren. Weil sie doch zu weit weg sind, und weil sie nicht warten, bis man fertig ist. Die springen einfach irgendwo aus dem Wasser, machen ein bisschen Schaum, und weg sind sie wieder.
Tolle Wale oder? Es könnte auch das Ungeheuer von Loch Ness sein. Aber nein - in der Region bringen Grauwale ihre Jungen zur Welt. Der Wal ist ja ein Säugetier. Später ziehen sie zum Fressen (Kril) wieder in die Arktis.




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