Dort beobachten wir eine Familie, die den Jüngsten in die (moderate) Welle mitnimmt. Da kann man lange zugucken. Auch die Kleinsten toben hier im Wasser herum. Es sieht aus, als wenn die mit Geburt schon schwimmen können. Surfen als Lebenseinstellung ist spürbar. Offenbar gehen viele Leute früh erst mal eine Stunde aufs Wasser.
Der nächste Ort auf unserem täglichen Weg ist Paia – die Welthauptstadt des Windsurfens. Sie verdient sich den Titel, weil in der Umgebung einige der bekanntesten Windsurf-/ Wellenspots liegen: Ho´okipa, Spreckelsville, Kanaha und Jaws. Nach Surfen sieht der Ort auch aus. Junge Leute, cool, zwanglos. Es geht sehr relaxed zu. Eine richtige Stadt ist es natürlich nicht, eher eine Strassenkreuzung mit ein paar einfachen Läden und etwas verstreuter Besiedlung drumherum. 2.600 Einwohner. Echt Provinz. Schweizer Uhren und Pelze gibt es jedenfalls (noch?) nicht.
Später beobachten wir noch ein Fotoshooting für die neue Kollektion von rrd – die Hausmarke von Sascha, Kristin und Franzi, soweit ich weiß. Sehr sehenswerte Jungs haben Bretter und Segel wohl 15x zwischen Strand und Wasserlinie hin- und hergetragen. Sonnenbrille gerückt, Produkte in Szene gesetzt. Nur ins Wasser sind sie nicht gegangen. Models. Nicht wasserfest. Als wieder abgeriggt wurde, war die Show für uns zu Ende.




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