Montag, 20. März 2017

20-3-2017 Beachtag

Ideales Wetter. Früh zeigt sich der Haleakala (Vulkanberg 3.000 m) im besten Kleid. Es sind 36 Meilen (also knapp 60 km) inkl. aller Serpentinen bis zum Gipfel. Das Land unter dem Berg wird Upcountry genannt. Es ist verhältnismäßig fruchtbar – Weide- und Farmland. Was hier fehlt, ist eine verarbeitende Industrie für das Landwirtschaftszeugs. Deshalb werden z.B. Milchprodukte vom Festland geholt und sind entsprechend teuer. Früher wurde hier Zuckerrohr angebaut. Aus der Zuckerzeit gibt es noch viele Relikte: Fabriken, Bahnlinien u.a. Und noch früher war das Regenwald. Jetzt speichert der Vulkanboden nicht mehr viel Wasser. Regen wird über die Flüsse in den Ozean abgeleitet. Auf Maui ist das Wasser knapp.

Übrigens wird im Norden, wo wir wohnen, der Neubau von Hotels wegen der Wassersituation nicht erlaubt. Es wirkt deshalb alles ein bisschen unterentwickelt. Kleine Orte, es ist nicht viel los. An der Südküste gibt es zwei geballte Hotel-Zonen. Da möchte man nicht sein. Es ist wie überall, völlig austauschbar. Aber auch dort darf nicht höher als 2 Etagen gebaut werden. Was wirklich bedenklich ist: die große Zahl von Golfplätzen, die alle viel Wasser brauchen.
 

  
Wir sind den ganzen Tag am Strand. Die State Beaches sind wirklich gut ausgebaut. In diesem Fall ideal für Windsurfer mit Rasenflächen zum Aufbauen, ordentlichen Toiletten, Süsswasser-Dusche und ausreichend Parkplatz.

Hier treffen sich auch gern die Einheimischen – also die Hawaiian Natives – und tafeln gewaltig auf. Machen Musik und sitzen den ganzen Tag zusammen. Das ist der Lebensstil, der das Bild von Hawaii prägt. Na ja. Neben dem immer gleichbleibenden idealen Klima, der Präsenz des Ozeans und der schönen Landschaft.
 

 
  Das war´s dann auch schon wieder. Ist nichts dran an so einem Tag.

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