Monterey war die Hauptstadt Kaliforniens, als es noch zu Mexico gehörte, und es wurde 1846 kampflos von den Amerikanern übernommen. Wäre es anders gekommen, müsste Donald auch die Kalifornier aussperren. Wir haben den Hafen gesehen: ein bisschen Fischerei, Whale watching, Seehunde.
Schöne Wanderung entlang der Küstenlinie gemacht (wieder etliche Lm). Es fühlt sich nach Frühling an, die Osterglocken und vieles mehr blüht, und in der Sonne kann man es gut aushalten.
Dann mit dem Bus nach Carmel. Monterey liegt im Norden und Carmel im Süden auf einer Art Kap. Clint Eastwood war hier mal Bürgermeister. Der hat kräftig Marketing betrieben. Jetzt wohnen in Carmel die Schönen und Reichen. Alles sehr gediegen. Läden, wo Du nix kaufen möchtest. Wir haben nach einem Häuschen ausgeschaut, aber es war nichts passendes dabei. Schaut mal die Preise an!
Die pflegen hier gern so einen englischen Cottage Stil. Jedes Haus sieht allerdings völlig anders aus. Es gibt offenbar keine Bauordnung. Die Grundstücke sind meistens bis an den Rand bebaut, weil jeder Quadratdezimeter echtes Investment bedeutet. Na, auch wenn´s nicht so mein Geschmack ist, eins kann ich ja mal zeigen. Wenigstens fällt hier kein Laub - alles Zedern.
Allerdings hat Carmel einen schönen Sandstrand. Das ist ein Highlight an einer Küste, die sonst fast nur Felsen und Riffe bietet.
Das war also mal ein Ausflug zu den Kaiserbädern. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln! Ich hätte nicht gedacht, dass es so was überhaupt gibt. Aber – es ist perfekt, wie alles. Und die Leute sind total nett, hatte ich das schon erwähnt?






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